ENTDECKEN SIE UNSERE KÜNSTLER
*Künstlerin: Julia Ulrich
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Deutschland und widmet sich der zeitgenössischen realistischen Ölmalerei. Ihre Werke sind stark beeinflusst von der Atmosphäre und Symbolik alter Märchen und Mythen, die ihre Kindheit prägten, insbesondere von den düsteren Wäldern, die eng mit den Erzählungen der Brüder Grimm verbunden sind.
Ihre Malerei bewegt sich an der Grenze zwischen Realität und Fantasie. Charakteristisch sind eindrucksvolle Figuren: Kinderdarstellungen, ausdrucksstarke Körperhaltungen, märchenhafte Gestalten und surreal anmutende Kompositionen. Dabei kombiniert sie harmonische und kontrastreiche Farbwelten, um Emotionen und Zwischentöne sichtbar zu machen.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht die Frage, wie Menschen ihre Umwelt gestalten, ein Spiel zwischen Wunschvorstellungen, gesellschaftlichen Normen und persönlicher Freiheit. Ihre Bilder regen zum Nachdenken über Identität und innere Konflikte an.
Schon früh entwickelte sie eine große Leidenschaft für das Zeichnen und den kreativen Ausdruck. Ihr Studium absolvierte sie mit einem Bachelorabschluss in Bildender Kunst sowie Pädagogik in Frankfurt am Main. Anschließend vertiefte sie ihr Können autodidaktisch und nahm an internationalen Meisterkursen in Ölmalerei teil, unter anderem in Frankreich, Großbritannien und den USA. Derzeit setzt sie ihr Studium mit einem Master in Bildender Kunst fort.
Ihre Arbeiten wurden bereits in mehreren internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter in Städten wie Berlin, Zürich, Paris und New York. Sie hat mit verschiedenen Galerien zusammengearbeitet und bereitet aktuell eine neue Soloausstellung vor. Diese widmet sich der Verbindung von Märchensymbolik und alltäglicher Rollenspiel-Thematik,eine Reflexion darüber, wie sehr unsere Selbstwahrnehmung von den „Rollen“ geprägt ist, die wir im Alltag übernehmen.
*Künstlerin: Jutta Plath
Jutta Plath, 1953 in Deutschland geboren, begann ihr Studium zunächst im Maschinenbau, zeigte jedoch schon damals eine starke Liebe zur Kunst. In dieser Zeit begann sie auch mit ihren ersten Ölgemälden. In den 90er Jahren zog die Malerin mit ihrer Familie nach Jacksonville, Florida. Die neue Umgebung inspirierte sie dazu, sich intensiver mit der Kunst auseinanderzusetzen, insbesondere mit der Acrylmalerei, die sie an einer Kunstschule in den USA erlernte.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland nimmt sie bis heute regelmäßig an Workshops an der Kunstakademie teil. Außerdem absolvierte sie eine Intensivausbildung in Ölmalerei im Stil der „alten Meister“ bei einem renommierten deutschen Künstler und studierte Kunstgeschichte an der Universität Mainz, um ihre Kenntnisse zu vertiefen.
Seit 2003 arbeitet Jutta Plath als freischaffende Künstlerin und erzielt große Erfolge mit ihren Werken auf Ausstellungen und verschiedenen Events in Deutschland, Spanien und den USA. Einige ihrer Bilder sind in privaten Sammlungen in den USA, Singapur, Irland, der Schweiz, Österreich, Italien, Spanien, Holland, Schottland und Neuseeland vertreten
*Künstlerin: Jutta Votteler
Jutta Votteler wurde 1959 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Sie studierte von 1978 bis 1984 Kunsterziehung und Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und erhielt dort 1983 ein Förderstipendium. Seit dieser Zeit beschäftigt sich Votteler intensiv mit den Themen Farbholzschnitt und Farbradierung.
Von 1987 bis 1991 war sie als Kunsterzieherin tätig, bevor sie 1991 freiberuflich arbeitete. Später erhielt sie einen Lehrauftrag für Farbradierung und Farbholzschnitt und im Jahr 1999 ein Reisestipendium zur Förderung der Kunst. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin, wo ihre Werke durch ihre frische, bunte Farbpalette und die Vielfalt der Motive bezaubern.
*Künstlerin: Kat Lassen
Die aus Flensburg stammende Künstlerin Kat Lassen studierte Kunst sowie Theologie und ist mit ihren opulenten Ölbildern, Engeln und Stadtansichten über die deutschen Grenzen hinaus bekannt. Nach diversen Ausstellungen u.a. auf der internationalen Kunstausstellung „NORDART“ und der Affordable ART Fair in Berlin, leistete sie 2011 den deutschen Beitrag im Bereich Malerei für das „Book of Petra“, ein Projekt der Jordanischen Regierung in Kooperation mit der deutschen Botschaft. Es folgten Ausstellungen in Amman, Dänemark und Deutschland.
Seit 2015 ist die Künstlerin für ihre „Spy Animals“ bekannt. Mit einer Mischung aus klassischer Öl Malerei, Alu- und Acrylglasdruck kombiniert sie kontrastreich Tiere und Städte, zu farbgewaltigen Werken. Kat Lassens Bilder sind ein spannender Dialog aus neuem und Altbekanntem. Die „Spy Animals“ offenbaren interessantes insbesondere auf den zweiten Blick und ihre neue Serie „The Happies“ macht einfach gute Laune.
*Künstler: Kay Pears
Kay Pears ist ein zeitgenössischer Bildhauer, der sich durch ikonische Skulpturen auszeichnet, die er aus Resin (Kunstharz) fertigt und anschließend mit einer hochglänzenden, verchromten Oberfläche versieht. Diese Kombination aus modernen Materialien und präziser Technik verleiht seinen Werken eine zeitlose, fast futuristische Ausstrahlung. Seine Kunstwerke balancieren zwischen klarer Formgebung und spielerischer Ikonografie, wodurch sie die Betrachter:innen zur Reflexion und Verwunderung anregen.
Pears‘ Arbeiten sind handgefertigt, limitiert und werden oft mit einem Echtheitszertifikat versehen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Figuren wie „The Happy Duck“, „Snoopy“ und „Boxing Mouse“. Seine Kunst bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Design und Kunst und spricht dadurch ein breites Publikum an, von Kunstliebhaber:innen bis zu zufälligen Passanten, die sich von der Brillanz und Symbolik seiner Skulpturen überraschen lassen.
Mit seinem Umzug in die Niederlande setzt Pears seine künstlerische Arbeit fort und erweitert seinen Dialog mit einem internationalen Publikum, um seine Skulpturen einem noch größeren Kreis von Kunstinteressierten zugänglich zu machen.
*Künstler: Konstantin Grabowski
Konstantin Grabowski wurde 1965 in Sibirien geboren. In seiner künstlerischen Arbeit widmet er sich intensiv der Wirkung von Farben. Ob in abstrakten Kompositionen oder figurativen Porträts – stets spielen Kontraste, Oberflächen und Schichtungen eine zentrale Rolle. Glatte und raue Strukturen verstärken die Präsenz der Darstellung, das Kolorit bestimmt die Raumwirkung.
Besonders charakteristisch ist der Einsatz hochwertiger, selbst hergestellter Ölfarben und Lasuren. Mit dem Pinselrücken oder Spachtel werden frische Farbschichten durchbrochen, sodass darunterliegende Ebenen sichtbar werden. So entstehen Werke, die an geheimnisvolle Landschaften erinnern und den Betrachtenden zu einer visuellen Entdeckungsreise einladen.
Konstantin Grabowski lebt und arbeitet heute im süddeutschen Raum.
*Künstler: Leander
Leander wurde 1949 in Altenberge geboren. Er absolvierte von 1975 bis 1981 ein Studium der Malerei an der Kunstakademie München. Als junger Künstler bevorzugte Leander naturalistisch gemalte Landschaften Norddeutschlands. Nach Studienreisen nach Italien und Frankreich hellte sich seine Farbpalette auf, und architektonische Darstellungen sowie südliche Landschaften rückten in den Mittelpunkt. Die Darstellungen sind von weiten, offenen Himmeln geprägt. Er entwickelte einen unverwechselbaren Stil, bei dem seine utopischen Figuren und Städte geradezu hauchzart erscheinen. Neben Temperafarben verwendete er ungewöhnliche Materialien. Sein einzigartiger Ansatz sowohl in der Themenwahl als auch in der Umsetzung macht ihn zu einem gefragten Maler der Gegenwart.
*Künstlerin: Luise Kött-Gärtner
Luise Kött Gärtner, geboren 1953 in Zülpich, ist eine Bildhauerin, die ihr Handwerk bei Benno Werth und Elmar Hillebrandt erlernte. In den 80er Jahren begann sie in Zusammenarbeit mit einem Kunstverleger, preiswerte Skulpturen aus Bronze herzustellen. Diese wurden in handwerklicher Tradition gefertigt und zu erschwinglichen Preisen verkauft. Anfangs waren ihre Werke stark kommerziell geprägt.
Der Mensch stand von Anfang an im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Im Laufe der Jahre wurde eine zunehmende Abstraktion und Reduktion in ihrer Formensprache sichtbar. Die Veränderungen im Familienleben beeinflussten kontinuierlich ihre Arbeit. Während anfangs hauptsächlich bildhauerische Arbeiten im Fokus standen, griff Kött-Gärtner später vermehrt auf Wachs, Ton und Metalle als bevorzugte Modellmaterialien zurück.
*Künstler: Madjid
Der 1943 in Teheran geborene und 2020 verstorbene Maler Madjid Rahnavardkar kam aus einer bedeutenden Künstlerfamilie. Schon mit 16 Jahren heimste Madjid mit dem persisch-französischen Preis RASI für Malerei seine erste Auszeichnung ein. Während seines Studiums an der Akademie von Zöllner und Huber in München vertiefte er seine malerischen Kenntnisse und Fertigkeiten. Im Anschluss blieb er für 25 Jahre in der bayrischen Hauptstadt.
Zuletzt lebte Madjid in Westfalen und malte dort immer noch täglich in seinem Atelier. Seine Bilder sind sehr farbenfroh und zeigen eine Vielzahl an Motiven. Neben den bekannten Seerosenteichen sind auf seinen Gemälden auch Städte, Blumen, Landschaften oder reine Abstraktionen zu sehen.
Auf Madjids Bilder stößt man nicht nur in zahlreichen deutschen Galerien, sondern auch in Großbritannien und den USA.
*Künstler: Mahi Binebine
Mahi Binebine wurde 1959 in Marrakesch geboren und verbrachte seine Jugend in dieser pulsierenden Stadt. Nach seinem Mathematikstudium in Paris unterrichtete er acht Jahre lang in der französischen Hauptstadt. Während dieser Zeit begann er, sich intensiv mit Malerei und Literatur zu beschäftigen, wodurch er seine künstlerische Ader entdeckte. Seine Gemälde finden heute weltweit Anerkennung und werden in renommierten Galerien ausgestellt. Sein literarisches Talent zeigt sich in mehreren Sprachen übersetzten Büchern, die ihn zu einem der angesehensten Autoren Marokkos zählen lassen. Seit 1994 lebt und arbeitet er abwechselnd in New York und Paris, wo er weiterhin seine künstlerischen und literarischen Werke erschafft und sich in seinen Schöpfungen von persönlichen Erinnerungen inspirieren lässt.
*Künstlerin: Maria de Campos
Maria de Campos, geboren 1977 in Portugal, ist eine Künstlerin, die derzeit in Drôme, Frankreich, lebt und arbeitet. Ihre Werke sind stark von Pop- und Street-Art beeinflusst und thematisieren prominente Persönlichkeiten und Charaktere des 20. Jahrhunderts. Sie schafft ihre Porträts aus dem Moment heraus, was ihren Werken eine Mischung aus Melancholie, Poesie und Kühnheit verleiht. Die Gesichter in ihren Bildern sind oft hinter intensiven Farben und Textfragmenten verborgen.
Ein zentrales Anliegen von Maria de Campos ist es, in ihren Bildern gängige Klischees über Prominente und generell die Persönlichkeit zu hinterfragen und aufzulösen.
*Künstlerin: Marthe
Marthe, 1966 in Steyer, Österreich geboren, lebt und arbeitet seit 2003 in Weiden, Deutschland. In ihren floralen Kunstwerken steht die visuelle Darstellung von Leichtigkeit im Mittelpunkt. Jede gemalte Blüte zielt darauf ab, noch mehr Transparenz und Leichtigkeit in das Bild zu bringen. Mit ihren floralen Arbeiten hat sich Marthe auch international einen bedeutenden Namen gemacht.
In ihren abstrakten Werken nutzt Marthe die Leinwand als Experimentierfeld. Sie präsentiert verschiedene Materialien und Techniken auf unterschiedlichen Untergründen. Der Fokus liegt dabei auf dem lebendigen Spiel der Farben, wodurch spannungsreiche Kompositionen entstehen, die durch eindrucksvolle Kontraste zu leben scheinen.
*Künstler: Martin Sonnleitner
Der Pop-Art-Künstler Martin Sonnleitner, geboren 1965 in Niederösterreich, lebt und arbeitet heute in St. Pölten. Er ist Mitglied der New Yorker Künstlervereinigung „The Community of Fine Artists“. Seine inspirierenden, zeitgenössischen Werke sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der europäischen Kunstszene. 2004 erlangte Sonnleitner internationale Anerkennung durch eine Vernissage in New York. Auch das von ihm gestaltete CD-Cover „Chance to Dance“ für den österreichischen Sänger Falco wurde gefeiert und weltweit verbreitet.
Sonnleitners ausdrucksstarke Porträts gehen über die bloße Darstellung von Persönlichkeiten hinaus. Sie schaffen emotionale Verbindungen und bieten dem Betrachter einen tiefen Einblick in die Seele.
*Künstler: Max Johansson
Max Johansson ist ein junger Künstler, der sich mit einem unkonventionellen Zugang zur Skulptur einen Namen macht. Seine Arbeiten zeichnen sich durch den Einsatz industrieller Materialien wie Schrauben und Muttern aus Metall aus. Damit schafft er Werke, die zugleich robust und elegant wirken. Sein Gespür für Details und seine Fähigkeit, funktionale Elemente in einen künstlerischen Kontext zu überführen, prägen seinen Stil deutlich.
Im Zentrum seiner Arbeit stehen Stahl und Messing, die er Schicht für Schicht verarbeitet. Jede Mutter wird von Hand befestigt, durch Schweißen oder Schrauben. Aus dieser wiederholten Handlung entsteht eine strukturierte Oberfläche, die Licht und Schatten in Bewegung setzt. Der Kontrast zwischen der technischen Anmutung des Materials und den organisch anmutenden Formen verleiht seinen Skulpturen eine besondere Spannung zwischen Stärke und Feinheit.
Thematisch setzt sich Johansson mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Maschine sowie dem Zusammenspiel von Organischem und Mechanischem auseinander. Seine Arbeiten werfen Fragen zu Fortschritt, Verbindung und der Rolle des Handwerks in einer industriell geprägten Welt auf. Durch die Neuinterpretation alltäglicher Materialien regt er zur Reflexion über deren Wert und Bedeutung an.
*Künstlerin: Mechthild Runde-Witjes
Mechthild Runde-Witjes, 1969 in Münster geboren, absolvierte ein berufsbegleitendes Studium der Malerei an der Assenza-Malschule in Münchenstein, Schweiz. Heute lebt und arbeitet sie in Kerken am Niederrhein, wo sie seit 2003 ein eigenes Atelier und eine Malschule betreibt.
Als abstrakte Künstlerin legt sie großen Wert darauf, Gefühle durch ihre expressiven Formen zu vermitteln. Ihre bevorzugten Materialien sind Acryl und Lack, die sie meist auf selbst gefertigten Leinwänden verwendet.
*Künstlerin: Mia Mützel
Von Klein an hat mich das Zeichnen, Malen und andere kreative Tätigkeiten fasziniert.
Meine künstlerischen Interessen habe ich sicherlich von meiner Mama, denn sie ist auch so ein Kreativkopf wie ich und künstlerisch interessiert, wie auch in ihrem Job. Bisher habe ich einfach nur meine Ideen gezeichnet, gemalt und Ideen ausprobiert.
Bis ich Mitte 2022 wieder einmal den Stift in die Hand genommen habe und anfing Figuren zu zeichnen, wie sie mir gerade in den Kopf kamen. Meine Mama hat es fasziniert und sie fand die Idee total cool, um daraus ein kreatives Projekt mit mir gemeinsam zu starten.
Ich habe mich mit meinen Kunstwerken bei MENSCHWERK, der größten Kunstausstellung im Raum Aschaffenburg, beworben und wurde unter den zahlreichen Bewerbern mit ausgewählt. Im April 2023 durfte ich dort als bisher jüngste Künstlerin teilnehmen und meine Kunst ausstellen.
*Künstler: Micha Baker
Micha Baker, 1962 in São Paulo geboren, ist ein brasilianischer Künstler. Nach fünf Jahren Unterricht bei verschiedenen Künstlern spezialisierte er sich auf illustratives Design, wo er zahlreiche Inspirationsquellen für seine heutige Arbeit entdeckte und moderne Techniken schnell in seine Kunst integrierte.
Baker konzentriert sich hauptsächlich auf figurative Kunst, wobei sein Repertoire oft verschiedene Charaktere, Frauen und Blumen umfasst. Seit einiger Zeit lebt er in den Niederlanden und hat kürzlich eine Reihe von Polygraphiken veröffentlicht. Diese Werke kombinieren moderne, hochwertige Drucktechniken mit traditionellem Handwerk.
*Künstlerin: Michael Ferner
Michael Ferner, 1969 in Salzburg geboren, ist ein vielseitiger Künstler, der als Maler, Zeichner, Illustrator und Karikaturist tätig ist. Er gilt als Meister im Umgang mit Pinsel und Farbe.
Seine Werke zeichnen sich durch eine fröhliche und humorvolle Stimmung aus. Bekannt ist Ferner für die Leichtigkeit seines Strichs, die er dadurch erreicht, dass er Zeichentusche mit seinem Atem über das Papier pustet.
Die Hauptthemen seiner Kunst sind das Leben und die Faszination des Augenblicks. In seinen Bildern hält er alltägliche Szenen fest, darunter Autos, Clowns, Flugzeuge, Musiker, Meerestiere und auch ungewöhnliche Motive wie „Krähen“.
*Künstler: Michael Günther
Michael Günther, geboren im Mai 1956 in Villingen-Schwenningen, ist ein renommierter Künstler, der sich auf die Fusing-Technik spezialisiert hat. Dabei verschmilzt er Flachglas, das er farbig strukturiert. Nach seinem Architekturstudium entdeckte er seine Leidenschaft für die Vielseitigkeit und Eleganz des Glases.
Autodidaktisch bildete er sich in der künstlerischen Glasbearbeitung weiter, indem er mit zahlreichen namhaften und internationalen Glaskünstlern zusammenarbeitete. Dadurch wurde er sowohl national als auch international als Meister seines Fachs anerkannt.
Günther erweitert ständig sein künstlerisches Repertoire und experimentiert mit neuen Ausdrucksformen. Neben klassischen Fusing-Schalen gestaltet er Skulpturen, Bilder, Leuchten und andere Objekte, angetrieben von seiner unstillbaren Neugier und seinem Streben nach neuen Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten.
*Künstler: Michel Friess
Im Sommer 1970 in Neustadt geboren, entwickelte Michel Fries früh eine Leidenschaft für Kunst, insbesondere für Street Art. Schon als Teenager war er als Graffiti-Künstler mit dem Skateboard unterwegs. 2008 wandte er sich der Pop-Art zu und schaffte es bald, mit Aufträgen für Prominente wie Billy Idol, Georgio Armani und Harald Glööckler in die professionelle Kunstszene einzutreten.
In seinem Atelier in Kaiserslautern, Westpfalz, fertigt Fries zusammen mit seiner Frau Mel einzigartige Werke in kompletter Handarbeit an. Seine Kunstwerke entstehen durch eine Vielzahl komplexer Techniken wie Malerei, Spraydosen, Handsiebdruck, Farbrollen, Farbspritzer sowie der Verwendung von Zeitungen, Plakaten und seltenen Comicheften.
*Künstlerin: Milena More
Milena More, 1982 in Paderborn geboren, ist seit 2006 als freiberufliche Künstlerin tätig. Nach ihrem Designstudium an der FH Münster, welches sie 2008 mit einem Diplom abschloss, wurde sie zur Dipl. Designerin.
Von 2001 bis 2002 absolvierte sie ein Jahrespraktikum in der Kostümbildnerei der Kammerspiele Paderborn. Anschließend arbeitete sie von 2001 bis 2012 als Produktdesignerin für die Firma Glaskoch. Danach gründete sie ihr „studio more“ und ist seither als freiberufliche Künstlerin aktiv.
*Künstler: Mr. Brainwash
Thierry Guetta, besser bekannt als Mr. Brainwash, ist ein renommierter Street-Art-Künstler, der ursprünglich als Ladenbesitzer und Videofilmer tätig war. Der als Thierry Guetta 1966 geborene, entwickelte er in den 1990er Jahren ein Interesse an der Street Art. Durch seine Tätigkeit als Filmemacher dokumentierte er bedeutende Street Artists wie seinen Cousin Invader, Shepard Fairey und Banksy. Auf Anregung von Banksy organisierte er 2008 unter dem Pseudonym Mr. Brainwash seine erste Ausstellung „Life is Beautiful“, die in einem ehemaligen Fernsehstudio stattfand und großes mediales Interesse weckte. Innerhalb kurzer Zeit wurde er als Solokünstler bekannt. Diese Ausstellung inspirierte auch Banksys Dokumentarfilm „Exit Through the Gift Shop“ von 2010, der für einen Oscar nominiert wurde und Mr. Brainwashs künstlerische Entwicklung thematisiert.
Die Werke von Mr. Brainwash sind durch ikonische Bildmotive geprägt, die er durch subtile und oft verspielte Veränderungen neu interpretiert. Sein Motto lautet, dass Kunst keine Regeln hat, und er hat einen einzigartigen Stil entwickelt, der Elemente von Pop Art und Street Art kombiniert. Häufig verwendet er bekannte Bilder aus der Populärkultur und Kunstgeschichte und verändert deren ursprünglichen Kontext durch seine Adaptionen und die Verschmelzung verschiedener Ikonografien. Ein wesentliches Element der Street Art, die Produktion von Multiples, nutzt er, indem er Schablonen einsetzt, um seine Ideen weltweit zu verbreiten. Seine Werke, die durch Siebdruck-Verfahren und Schablonen entstehen, sind in Editionen und Serien erhältlich.
Mr. Brainwash ist bekannt für die Bespielung monumentaler Räume mit seinen Werken, darunter die Opera Gallery und The Old Sorting Office in London sowie ein Lagerhaus während der Art Basel 2010. Im selben Jahr fand eine große Auktion seiner Werke im Auktionshaus Phillips statt. Zudem hat er mit prominenten Künstlern wie Madonna, Michael Jackson, den Red Hot Chili Peppers und Wyclef Jean zusammengearbeitet.
*Künstlerin: Natalia Curdova
Natalia Curdova wurde im Jahre 1960 in Voznesensk, Russland
geboren.
Der Vater, ein bekannter Maler, erkannte schon früh das malerische
Talent seiner Tochter und förderte diese Begabung, indem sie in
seinem Atelier die ersten Bilder malen durfte. Natalia Curdova
wuchs in einer künstlerischen Familie und Atmosphäre auf. In den
jungen Jahren vernachlässigte sie die Malerei etwas und widmete
sich ihrer Familie und ihrer Karriere in der Modebranche.
Im Jahre 1998 zog sie nach Italien und verspürte ein starkes
Bedürfnis, sich nur noch der Malerei zu widmen. Sie besuchte die
Schule für Design in Verona und gewann den 1. Preis „Espressione
del volto“. („Ausdruck des Gesichtes“).
Es folgten verschiedene Ausstellungen in Italien, u.a. in der Arena di
Verona, die große Beachtung und Anerkennung fanden.
Natalia Curdova drückt ihre Gefühle in einer unglaublichen
Leichtigkeit und positiven Farbigkeit aus. Mit sicherem Spachtel-
und Pinselstrich verzaubert sie den Kunstkenner mit ihrer Magie der
Expressivität.
Ihre figürlichen Werke signiert die Künstlerin Natalia Curdova unter
dem Namen Kurda.
Die Tierdarstellungen signiert sie, in Andenken an ihren Vater, unter
ihrem Mädchenamen Ivashin.
So schafft Sie eine klare Unterscheidung zwischen den beiden
Themenwelten ihrer Kunstwerke.
Ihre Arbeiten sind in vielen Galerien und Sammlungen des In- und
Auslandes zu finden.
*Künstler: Nico Namara
Nico Namara stammt von der indonesischen Halbinsel Java und begann nach seinem Studium der Fotografie und Kunst in den 80er Jahren seine künstlerische Reise als freier Maler. Mit einer einzigartigen Herangehensweise erweitert er die Grenzen des Pointillismus, indem er Farbpunkte von oben auf die Leinwand tropft, Formen durch geschickte Schleudertechniken erzeugt und Verläufe durch Drehen und Wenden des Bildes entwickelt. Seine Werke strahlen eine belebende Aura aus, die Körper, Geist und Seele positiv beeinflussen soll.
Die optische Illusion seiner Kunstwerke variiert je nach Betrachtungsabstand: Aus der Ferne verschmelzen abstrakte Tropfen und Punkte zu einem realistischen Bild, das bei näherer Betrachtung wieder in die Abstraktion zurückkehrt.
*Künstler: Ottmar Alt
Ottmar Alt, ein deutscher Künstler, wurde am 17.07.1940 in Wenigerode geboren. Seine künstlerische Reise begann im Jahr 1956 mit einer Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler, die er 1958 erfolgreich abschloss. Von 1960 bis 1966 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, wo er unter anderem bei Prof. H. Bachmann zum Meisterschüler wurde. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Bühnenbildassistent in Trier und Frankfurt. Im Jahr 1976 zog er nach Hamm auf einen Bauernhof, wo er trotz Schicksalsschlägen Entwürfe für die Firma Rosenthal und erste Großplastiken schuf. 1992 gründete er die Ottmar Alt Stiftung.
Alt wurde mit zahlreichen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet, darunter die Auszeichnung als „Bürger des Ruhrgebiets“ und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 1988. Im Jahr 2010 erhielt er den Ehrenring der Stadt Hamm.
*Künstler: Ottmar Hörl
Ottmar Hörl, geboren 1950 in Nauheim, zählt zu den bedeutendsten deutschen Gegenwartskünstlern. Seine Arbeiten umfassen Skulpturen, Installationen, Aktionen und Fotokunst, die häufig im öffentlichen Raum präsentiert werden. Ein zentrales Thema seiner Kunst ist die Auseinandersetzung mit der Ästhetik der Alltagskultur und der Normierung von Gegenständen des täglichen Gebrauchs.
Nach einem Maschinenbaustudium begann Hörl 1975 ein Kunststudium an der Städelschule in Frankfurt am Main und setzte dieses ab 1979 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Klaus Rinke fort. 1985 gründete er gemeinsam mit den Architekten Gabriela Seifert und Götz G. Stöckmann die Gruppe „Formalhaut“. Von 1999 bis 2017 war er Professor an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und ab 2005 deren Präsident.
Hörl ist bekannt für seine groß angelegten Installationen mit seriellen Skulpturen aus Kunststoff, die oft in leuchtenden Farben gehalten sind. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen „Das große Hasenstück“ mit 7.000 Hasenfiguren in Nürnberg und die Installation von 3.000 roten und weißen hessischen Löwen auf dem Kranzplatz in Wiesbaden. Diese Werke sollen den öffentlichen Raum neu definieren und Betrachter zum Nachdenken anregen.
Seine Kunstwerke sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten, darunter das Museum of Modern Art in New York und das San Francisco Museum of Modern Art. Für sein Schaffen erhielt Hörl mehrere Auszeichnungen, darunter den COLOGNE FINE ART-Preis (1997) und den CREO-Preis für Kreativität (2015).
Ottmar Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.
*Künstler: Otto Waalkes
Otto Waalkes, ein renommierter deutscher Komiker, Musiker, Schauspieler und Künstler, wurde am 22.07.1948 in Emden geboren. Seine Karriere begann in den 70er Jahren, als er sich einen Namen als Comedy-Künstler machte. Nebenbei studierte er Malerei und absolvierte mehrere Semester Kunstpädagogik an der Hochschule für Künste in Hamburg. Seine Leidenschaft für Zeichnungen und Malerei begleitete ihn stets, und seine Comicfigur, der „Ottifant“, ist deutschlandweit bekannt.
In seinen Gemälden widmet sich Otto Waalkes hauptsächlich seinem Ottifanten und seinem eigenen Selbstbildnis.
*Künstler: Patrick Preller
Patrick Preller, geboren 1973, schloss 1992 seine Ausbildung zum Kunstschmied ab. Anschließend studierte er von 1997 bis 2003 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg mit Schwerpunkten in Metallbildhauerei und Freier Malerei. Seit 2003 arbeitet er als freischaffender Künstler und wurde durch Ausstellungen in Fürth, Eltersdorf und Nürnberg bekannt.
Seine Metallskulpturen zeigen farbenfrohe Monster-Wesen mit freundlichem Blick und coolen Gesten, die sofort das Herz erobern. Obwohl sie den Namen „Monster“ tragen, sind sie keineswegs furchteinflößend, sondern sollen dem Betrachter durch ihr farbenfrohes und unerwartetes Auftreten ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Preller bleibt bis heute als freischaffender Künstler tätig und widmet sich weiterhin seinen lustigen Metallmonstern, die er mit knalligen Farben zum Leben erweckt.
*Künstler: Pellegrino
Kein Lebenslauf vorhanden
*Künstler: Peter Wolframm
Peter Wolframm, geboren am 04.11.1968 in Polen, gehört seit zwei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Pop-Art. Nach seiner Ausbildung arbeitete er zunächst als Grafiker und Werbetechniker, wobei er in seiner Freizeit bereits intensiv zeichnete und skizzierte.
Anfangs präsentierte er seine Kunst gemeinsam mit einem Künstlerkollegen, doch heute feiert er große Erfolge mit seinem Solo-Projekt. Die Kollagen und Mixed-Media-Bilder von Peter Wolframm verkörpern die Essenz der Pop-Art. Jedes seiner Werke ist ein Unikat, das seine kreativen Ideen und handwerkliches Geschick widerspiegelt.
*Künstlerin: Petra Stahl
Die Malerin Petra Stahl hat in den vergangenen Jahren auf beeindruckende Weise scheinbar gegensätzliche künstlerische Ansätze miteinander vereint. In ihren Werken verschmilzt das Schöne im klassischen Sinne der Ästhetik, einschließlich seiner Leichtigkeit und Anmut, harmonisch mit einer gewissen Schwere, Tiefe und Expressivität, die ihre norddeutschen Wurzeln widerspiegeln. Besonders in beliebten Motiven wie der Blumenmalerei und dem Stillleben hat Petra Stahl eine ganz eigene Herangehensweise entwickelt. Dabei erforscht sie die psychologische Wirkung von Farben und löst die lokale Farbe von den räumlichen Aspekten der dargestellten Gegenstände und Formen. Ihre bevorzugte Farbpalette umfasst Natur- und Erdtöne.
Durch ihren kräftigen, pastosen Farbauftrag und die Verwendung hochwertiger Materialien knüpft sie an die Tradition der expressiven abstrakten Malerei der zweiten Moderne an, wodurch sich ein reizvoller Kontrast zur Leichtigkeit der dargestellten Themen ergibt. Petra Stahl, geboren 1958 in Wedel/Holstein, begann ihre künstlerische Ausbildung mit der Aquarellmalerei. In den Jahren 1990-1995 bildete sie ihre Grundlagen als Malerin unter verschiedenen Dozenten und Künstlern weiter aus. Anschließend absolvierte sie zwischen 1996 und 2000 eine weitere Ausbildung an der Kunstschule Blankenese für freie Kunst und Malerei. Malreisen führten sie nach Nepal, Malta und die Provence. Seit dem Jahr 2000 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und ist Mitglied der Künstlergilde Pinneberg, wo sie regelmäßig Ausstellungen im norddeutschen Raum hat.
*Künstler: Pinchas Jacento
Geboren 1965 in der heutigen Republik Belarus, entdeckte Pinchas Jacenko schon früh seine Leidenschaft für die Kunst. Bereits als Jugendlicher besuchte er die Jugendkunstakademie in Brest und setzte seine Ausbildung an Kunstlehranstalten in Kobrin und Witebsk fort. Im Jahr 1993 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland.
Künstlerische Reisen führten ihn später unter anderem nach Israel und Frankreich, Erfahrungen, die seinen Malstil nachhaltig prägten und vertieften. Seit dem Jahr 2000 ist sein Werk regelmäßig auf Ausstellungen in verschiedenen europäischen Ländern zu sehen. Seine Malerei gilt als lebendig, farbintensiv und emotional, ein moderner Zugang zur klassischen Idee, mit Farben zu sprechen.
Laut Pinchas Jacenko ist das Ziel seiner Malerei, die emotionale Kraft der Farben erlebbar zu machen. Seine Werke sollen nicht einfach nur dargestellt, sondern empfunden werden – als Ausdruck von Schönheit, Tiefe und innerer Bewegung. Er sieht jedes Bild als einen gedanklichen Prozess, der über das rein Sichtbare hinausgeht: eine Komposition mit philosophischem Charakter, getragen von Licht, Farbe und Gefühl.
*Künstler: Plamem Bibeschkov
Plamem Bibeschkov, geboren 1966 in Bulgarien, schloss sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Sofia ab. Seit fast 30 Jahren lebt er nun in Deutschland und widmet sich der abstrakten Malerei. Die kreativen Bemühungen des Künstlers in der spontanen Malerei haben zu völlig neuen Ausdrucksmöglichkeiten und einer gemeinsamen Sprache für die Kunst geführt. Durch Bibeschkovs anhaltende Suche nach neuen Themen, Motiven und Kompositionen sind seine Werke und seine Arbeit durchweg faszinierend und einnehmend.
*Künstler: Rainer Hoffelner
Rainer Hoffelner, der Künstler, beeindruckt mit einer bemerkenswert positiven künstlerischen Ausdruckskraft. Seine Werke zeugen von einer Liebe zur Perfektion, die mit Witz und Humor verknüpft ist und einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Besonders auffällig sind die kleinen Tuschemännchen, die er mit einer leichten, jedoch präzisen Pinselführung auf die Leinwand zaubert. Obwohl sie sich vom Hintergrund abheben, bilden sie gemeinsam ein harmonisches Ganzes, wobei die Komposition eine bedeutende Rolle spielt und den Bildern eine kraftvolle Ausstrahlung verleiht.
Doch Hoffelners Gemälde sind nicht nur humorvoll und farbenfroh. Vielmehr möchte der Künstler mit einer unkomplizierten, fast „karikaturhaften“ künstlerischen Sprache Emotionen sowie politische und gesellschaftliche Botschaften vermitteln. Diese sollen auf wichtige Ereignisse in der Welt aufmerksam machen, Hoffnung geben und zum Nachdenken anregen. Es sind Bilder, die Mut machen und eine faszinierende Lebensfreude ausstrahlen.
Als anerkannter Künstler und Grafiker wurde er seit 2001 mit einem Eintrag in die Brockhaus Multimedial-Premium-Ausgabe ausgezeichnet. Seine Ausbildung umfasste die Schauwerbegestaltung sowie ein Studium zum staatlich geprüften Gestalter an der Schule für Farbe & Gestaltung. Von 2001 bis 2017 war er selbständig tätig, dabei arbeitete er als Grafiker und Art Director. Zudem fungierte er als Farbenbotschafter für Marabu.
*Künstler: Robert Bailey
Der in Stoke-on-Trent 1947 geborene Robert Bailey studierte in London auf dem College of Art. Beruflich erfolgreich als Fotolabortechniker, Werbegestalter, Journalist und Medizinfotograf. Zunächst veröffentlichte er Lithografien aus dem Zweiten Weltkrieg. Filmproduzent George Lucas wurde auf Roberts Arbeiten für Luftfahrtkunst aufmerksam und bat ihn, an Star Wars Fantasien zu arbeiten. Nach einem Treffen mit George Lucas bekam Robert Baileys Karriere eine neue Richtung. Der von Robert Baileys beeindruckte George Lucas sammelt seine Zeichnungen, für sich und für seine Mitarbeiter. Robert Bailey bildete die gesamten Star Wars Charaktere mit Bleistift nach. C-3PO und Yoda waren seine Lieblinge. Seine Zeichnungen der Filmszenen finden nunmehr viele begeisterte Anhänger und Fans und werden in zahlreichen Galerien angeboten.
*Künstlerin: Ramona Leiß
Ramona Leiß, geboren am 07.05.1957 in München, ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Künstlerin und Kinderbuchautorin. Sie ist auch als freischaffende Künstlerin bekannt. Ab dem Jahr 2000 widmete sich die Künstlerin dem Studium der Malerei in privaten Lehrgängen bei verschiedenen Dozenten und entwickelte dabei autodidaktisch ihren eigenen persönlichen Stil. Ihre Kunst zeichnet sich durch farbintensive Arbeiten mit Piktogrammen aus, die oft Motive aus der Welt des Showbusiness verfremden und ihr Interesse an Höhlenmalerei zeigen. Darüber hinaus erkundet Leiß in großformatigen, eigenwilligen „Action Painting“-Motiven die Unbeschwertheit der Kindheit.
*Künstlerin: Regina Porip
Regina Porip ist Fotografin und Grafikdesignerin mit Leidenschaft. Schon früh begann sie mit der Fotografie, angetrieben von dem Wunsch, Wände zu verschönern. Leer stehende Wände oder solche, die nur notdürftig dekoriert wurden, weckten in ihr den Drang, sie mit passenden Bildern zu beleben.
Geboren in Stade, ist sie seit Jahrzehnten in Hamburg beheimatet. Hier hat sie ihre Leidenschaft für Fotografie verfeinert, begann mit Malerei und entdeckte Grafikdesign für sich. Fotografie und digitale Bildbearbeitung am Computer wurden zu ihrem Beruf und ihrer Berufung.
Eine weitere Herzensangelegenheit für sie ist ihre jährliche Spende eines ihrer Bilder an den Rotary-Club, um für wohltätige Zwecke versteigert zu werden. Es erfüllt sie mit Freude zu wissen, dass ihre Arbeit dazu beiträgt, anderen Menschen zu helfen.
*Künstler: Robert Nippoldt
Robert Nippoldt ist ein deutscher Illustrator und Buchkünstler, der vor allem durch seine Arbeiten für das renommierte Magazin The New Yorker bekannt wurde. International Aufmerksamkeit erlangte er mit seiner preisgekrönten Buchtrilogie „Gangster, Jazz & Hollywood“, die das Amerika der 1920er und 1930er Jahre thematisiert. Zu seinen Buchprojekten entstehen limitierte Kunstdrucke und Tuschezeichnungen, die in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz und Spanien zu sehen waren. Nippoldt lebt und arbeitet in Münster/Westfalen.
*Künstler: Robert Sgarra
Schon in frühen Jahren war Sgarra von den Meistern der Malerei verschiedener Epochen fasziniert und lässt sich auch heute noch von ihnen inspirieren. Seine Kunst ist einzigartig und schwer in eine bestimmte Kategorie einzuordnen, denn seine Werke sind vielseitig und äußerst einfallsreich. In den 90er Jahren erfüllte er sich einen seiner größten Wünsche und schuf eine Collage aus Acryl und Stein, in der er verschiedene Künstler wie Luis Fernandez, Viera, Zidane, Baresi und viele andere vereinte. Diese Arbeit wurde sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Später wagte er es, weitere Künstler zusammenzubringen und verwendete dabei auch Aluminium und andere Metalle. Robert Sgarra überschreitet Grenzen und sorgt mit einem Höchstmaß an Kreativität dafür, dass seine Werke beim Betrachter Staunen auslösen.
*Künstler: Romulo Kuranyi
Romulo Feliciano Kuranyi wurde am 16.03.1989 in Petropolis, Brasilien geboren und lebt heute mit seiner Familie in Stuttgart. Wenn Romulo Feliciano Kuranyi zu zeichnen beginnt, wird er gleichsam zum Dichter. Seine Hand scheint sich zu verselbstständigen. Die vielen Punkte und Linien verflechten sich immer weiter und beginnen nach und nach eine bunte Geschichte zu erzählen. Sie handelt von seinen Wurzeln in Brasilien, verschiedenen Kulturen und der Fülle menschlicher Begegnungen, die ihn seit seiner Kindheit geprägt haben. Nahezu alle Emotionen, die der Mensch zu fühlen imstande ist, liegen hier dicht beieinander und tritt man einen Schritt zurück, wird man Zeuge, wie die einzelnen Elemente miteinander verschmelzen und sich zu einer kraftvollen Einheit transformieren: Hier und Jetzt. Noch während das Kunstwerk spricht, scheint es selbst lebendig geworden zu sein.
Ob mit Tusche, Acryl oder Lackstift – Kuranyis Handschrift ist unverwechselbar. Wer sie einmal gesehen hat, erkennt sie immer wieder. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft zur Kunst. Als Sohn eines in Paris geborenen Künstlers und einer brasilianischen Schriftstellerin wurde er von klein auf durch die verschiedenen Einflüsse seiner multikulturellen Familie und deren künstlerischem Schaffen geprägt. Die frühe Begegnung mit indigenen Völkern faszinierte ihn nachhaltig und kommt in seinen Arbeiten stets zum Ausdruck.
*Künstlerin: Saskia Ivenz
Saskia Ivenz verwendet verschiedenste Techniken für ihre Kunstwerke. Neben Pinsel und Spraydose verwendet sie auch Materialien wie selbst angefertigte Drucke oder Comic Hefte. Ihre Werke sind Ausdruck von Gefühlen und Individualität. Die Vorstellung, dass jeder von uns einzigartig ist, spiegelt sich in jedem Werk wieder.
Nicht nur Leinwänden verleiht sie Leben. Alles was sich bemalen lässt, ob Sneaker, Helm, Jacke, Hoodie…wird in ein Kunstwerk verwandelt. Alltägliche und triviale Gegenstände werden zu außergewöhnlichen Kunstobjekten in grellen Farben umgestaltet, die einem Raum Authentizität verleihen.
*Künstler: Saxa
Saxa, bürgerlich Sascha Lehmann, wurde 1975 in Siegen geboren und ist ein Meister der Wortmalerei. Jedes seiner Bilder entsteht Buchstabe für Buchstabe, wobei er hauptsächlich mit einem Werkzeug arbeitet – seinen eigenen Worten. Er verfasst Gedichte, Gedanken, Geschichten und Biografien, die er dann von Hand mit Tusche auf Leinwand schreibt. Diese Wortmalereien visualisieren Auszüge aus seinen Texten und vereinen auf eindrucksvolle Weise die Welten der Literatur und der Bildenden Kunst. Dabei verstärkt oder hinterfragt er inhaltliche Zusammenhänge auf subtile Weise.
Regelmäßig engagiert sich Saxa in Schulprojekten, um Kinder, Jugendliche sowie Lehrkräfte und Eltern für Sprache und Schriftbildung zu begeistern.
Seine Werke finden sich mittlerweile in renommierten Museen wie dem Karl-Marx-Haus in Trier, dem August-Macke-Haus in Bonn und dem Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid.
*Künstler: Sjer Jacobs
Sjer Jacobs, ist 1963 in Tegelen, einem Stadtbezirk der niederländischen Stadt Venlo geboren.
In all seinen Werken steht der Mensch im Mittelpunkt, der bei seinen alltäglichen Handlungen beobachtet wird. Jacobs ist der Ansicht, dass Kunst in erster Linie Emotionen hervorrufen sollte. Sie sollte in der Lage sein, ihre eigene Geschichte zu erzählen, ohne erklärt werden zu müssen.
Seine Arbeit wird mittlerweile weithin geschätzt. Jacobs hat eine Bildsprache entwickelt, die von vielen Menschen wiedererkannt wird. Seine Figuren, ob Männer oder Frauen, werden beim Warten in der Lobby eines Bürogebäudes, beim Sitzen auf einer Parkbank oder beim Spazierengehen in einer Einkaufsstraße dargestellt.
Sjer Jacobs malt immer mit Ölfarbe. Meist auf Tuch, manchmal auf Metall. Der Schlusssatz in seiner Biografie: Stelle mich in eine, egal welche Werkstatt und von allen Seiten springen jede Menge neue Ideen auf mich zu.
*Künstler: Thomas Jankowski
Thomas Jankowski, 1963 in Osnabrück geboren, schafft deutschlandweit außergewöhnliche Designs für den öffentlichen Raum. Seine Werke, darunter Großformate und Wandbilder, zieren Restaurants, Geschäfte und Bahnhöfe von Sylt bis Rostock und von dort bis Stuttgart. Seit Ende 2013 hat sich der Künstler wieder voll und ganz der Malerei gewidmet.
In seinen Werken verwendet er eine Mischtechnik, bei der gemalte Originale als Druckgrundlage auf hochwertigem Papier dienen und dann von Hand mit Espresso, Ölkreiden, Acryl oder Lasuren koloriert werden. Durch individuelle Bearbeitung entstehen so Unikate, die unterschiedlich interpretiert werden können. Inspiriert von seiner Begeisterung für Graphic Novels fügt er auch Skizzen oder Schriftzüge als Statements hinzu.
*Künstler: Tomi Ungerer
Tomi Ungerer, mit vollem Namen Jean-Thomas Ungerer, wurde am 28. November 1931 in Straßburg geboren und starb am 9. Februar 2019 in Cork, Irland. Er gilt als einer der bedeutendsten Illustratoren und Grafiker des 20. Jahrhunderts.
Ungerer wuchs im Elsass auf und studierte ab 1953 an der École Municipale des Arts Décoratifs in Straßburg. 1956 emigrierte er in die Vereinigten Staaten und begann dort eine internationale Karriere als Illustrator, Plakatgestalter und Kinderbuchautor. 1957 veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch. In den folgenden Jahrzehnten entstanden mehr als 140 Bücher, die sich thematisch von Kinderliteratur über satirische Werke bis zu Zeichnungen für Erwachsene erstrecken.
Bekannt wurde Ungerer vor allem durch seine Kinderbücher. Werke wie „Die drei Räuber“ (1961) und „Der Mondmann“ (1966) gehören bis heute zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen. Neben der Kinderliteratur widmete er sich politischen Plakaten und gesellschaftskritischen Karikaturen, in denen er unter anderem Krieg, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit thematisierte.
Sein künstlerisches Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet. 1993 erhielt er das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, 1995 den Großen Nationalpreis für Graphik in Frankreich und 1998 den internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis für Illustration. Zahlreiche weitere Preise und Ehrungen folgten.
Im Jahr 2007 eröffnete in Straßburg das Musée Tomi Ungerer Centre international de l’illustration, das einen großen Teil seines Nachlasses bewahrt und ausstellt.
Ungerer hinterließ ein vielgestaltiges Werk, das von Kinderbuchillustrationen über Plakate bis hin zu politischer Satire reicht und bis heute international rezipiert wird.
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Der Rockmusiker Udo Lindenberg, geboren 1946 in Gronau/Westfalen, ist eine wahre Legende mit seinen eingängigen Melodien und kultigen Texten. In den 60er Jahren war er hauptsächlich als Schlagzeuger in verschiedenen Bands aktiv, bevor er sich in den 70er Jahren zunehmend auf Gesang und das Schreiben eigener Texte konzentrierte. Dabei wagte er es, seine Texte in deutscher Sprache zu verfassen, was zu dieser Zeit in Deutschland ungewöhnlich war, aber der deutschsprachigen Pop- und Rockmusik zu großer Popularität verhalf.
Seit Mitte der 90er Jahre widmet sich Udo Lindenberg auch der Malerei. Anfangs experimentierte er mit verschiedenen Likören als Malfarbe und schuf seine berühmten „Likörelle“. Mit der Zeit wechselte er zu Acryl- und Aquarellfarben und professionalisierte seine Technik. Aufgrund der enormen Nachfrage nach seinen Bildern entschied er sich sogar dazu, seine Werke als limitierte und handsignierte Originalgrafiken (Siebdrucke) anzubieten.
*Künstlerin: Ulrike Langen
Kunst und Design – zwei schöpferische Ausrichtungen, die vom Ansatz her verschieden sind, sich jedoch auch überschneiden und ergänzen können. Kunst steht für sich, ohne große Funktion, nicht zwingend dekorativ, aber immer tiefgründig. Design hingegen ist zu allererst dekorativ und funktional. Die Künstlerin Ulrike Langen schafft es, diese beiden Ausrichtungen in ihren Kunstwerken gekonnt zu vereinen. Mit großer Leidenschaft verbindet sie in einem ganz eigenen Stil Komponenten, die sie in ihrem künstlerischen Schaffen sowohl als Modedesignerin als auch als Künstlerin beeinflusst haben: Die Antike, Künstler wie Tom Wesselmann, Roy Lichtenstein, Basquiat sowie die Street Art.
Im Zentrum ihres künstlerischen Werkes steht das Weibliche: Ausdrucksstarke feminine Porträts rücken mit symbolträchtiger Bildsprache und einer besonderen Natürlichkeit in den Vordergrund, so dass einzigartige, vor mediterraner Lebensfreude und Neugier sprühende Kunstwerke entstehen. Sinnlichkeit gepaart mit Träumerei wird in den Porträts als reizvoller Kontrast zu Stärke und Selbstbewusstsein stilsicher umgesetzt.
Nicht allen Arbeiten sind die für die Porträts so wichtigen betonten Lippen und die ausdrucksstarken Augen zu eigen, die neuesten Werke sind auf das Wesentliche, nämlich die Kontur, reduziert. Diese Figurinas leben von der Stärke und Dynamik ihrer Bewegungen, sowie von ihrer Farbigkeit, die einen spannungsvollen Gegensatz zur schwarzen Umrisslinie bilden. Auch bei diesen Arbeiten spürt man die lebensbejahende Einstellung von Ulrike Langen, die uns mit ihren Bildern Freude und ein Gefühl von Harmonie vermitteln möchte.
*Künstlerin: Ute Hillenbrand
Die Künstlerin Ute Hillenbrand, gebürtig aus Dortmund und Diplom-Designerin, verbrachte fast zwei Jahrzehnte als Creative Director in renommierten Werbeagenturen, bevor sie sich der Pop-Art verschrieb. Durch ihre eindrucksvollen Werke auf poliertem Edelstahl erlebte sie in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg und entwickelte dabei ihren eigenen unverwechselbaren Stil. Ihr Repertoire umfasst eine Vielzahl von Motiven, darunter Stadtszenen, markante Bauwerke und bekannte Markenlogos. In ihren farbenfrohen und fantasievollen Gemälden finden sich zahlreiche Details, die den Betrachter immer wieder aufs Neue entdecken lassen. Heute hat Hillenbrand die Insel Sylt zum Zentrum ihres Lebens und künstlerischen Schaffens gemacht. Von ihrem Atelier „Röhrender Hirsch“, das sich im äußersten Norden der Republik befindet, erobert sie von dort aus Liebhaber der Pop-Art im In- und Ausland.
*Künstler: Wenzislav Iliev
Wenzislaw Iliev, 1958 in Bulgarien geboren, erhielt in seinen frühen Jahren eine künstlerische Ausbildung und nahm Privatunterricht in Bühnengestaltung. Sein Fachwissen erstreckt sich auch auf die bulgarische und byzantinische Ikonographie. Anschließend arbeitete er als Puppenmacher und Maskenbildner an der Nationaloper in Sofia.
Im Jahr 1988 wanderte er nach Frankreich aus, und zwei Jahre später zog er nach Deutschland. Seit 1994 lebt und arbeitet er dort, wobei sein Schwerpunkt auf Grafik und Malerei liegt. Ilievs breites Spektrum künstlerischer Tätigkeiten umfasst auch Ölbilder, Aquarelle, Spielmalerei, Skulpturen und die Gestaltung von Freiluftobjekten.
*Künstlerin: Wil Lof
1964 begann Wil Lof im Alter von 16 Jahren ihre Ausbildung zur Designerin bei einem renommierten Textildrucker in den Niederlanden. Ihre Erfahrungen in der industriellen angewandten Kunst setzte sie etwa 20 Jahre lang als führende Designerin und Koloristin von Modemotiven fort. Diese wurden von mehreren Textildruckvereinen im Osten der Niederlande produziert und fanden auch international in Westdeutschland Beachtung.
Ihre erste Gemäldeausstellung im Jahr 1968 erregte viel Aufmerksamkeit und brachte Lof enthusiastische Kritiken von der regionalen Presse ein. In den 1970er Jahren studierte sie an einer Kunst- und Designakademie, wo sie sich auf Grafik und Design spezialisierte. 1977 entschied sie sich für den Wechsel zur freischaffenden Kunst, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
